AGB für Geschäftskunden (B2B)
Verkaufs-, Liefer- und Zahlungsbedingungen

1. Allgemeines

Für die Lieferung unserer Erzeugnisse sind ausschließlich die nachstehenden Lieferungs- und Zahlungsbedingungen maßgebend. Sie gelten als vom Kunden angenommen, sofern er nicht unverzüglich widerspricht. Etwaige abweichende Einkaufsbedingungen des Käufers sind nur dann verbindlich, wenn sie von uns ausdrücklich schriftlich bestätigt werden. Mündliche Abreden sind beiderseits nur verpflichtend, wenn sie schriftlich bestätigt werden. Maßgebend für die Berechnung ist der am Tage der Lieferung gültige Preis.

2. Lieferung

Alle unsere Lieferungen erfolgen ab Fürth/Bayern. Roll- und Zustellungsgelder am Empfangsort gehen zu Lasten des Empfängers. Kisten, Karton und sonstiges benötigtes Verpackungsmaterial werden zu reinen Selbstkosten berechnet und nicht zurückgenommen. Der Versand erfolgt auf Gefahr des Bestellers und soweit keine Versandvorschriften gegeben sind, nach bestem Ermessen ohne Gewähr für den billigsten oder schnellsten Weg. Wünscht der Besteller eine beschleunigte Versandart, so gehen die Mehrkosten zu seinen Lasten. Teillieferungen sind zulässig.

3. Zahlung

An uns unbekannte Auftraggeber liefern wir in der Regel nur gegen Vorauskasse bzw. Nachnahme. Unsere Rechnungen sind wie folgt zu bezahlen:
- Innerhalb 30 Tagen ab Rechnungsdatum ohne jeden Abzug.
- Innerhalb 8 Tagen ab Rechnungsdatum mit 2 % Skonto
.

Bei der Zahlung nach Fälligkeit berechnen wir Verzugszinsen in Höhe von 2 % über dem jeweiligen Landeszentralbankdiskont. Wechsel werden nicht angenommen! Ist der Auftraggeber mit einer fälligen Zahlung in Verzug, so werden keine weiteren Lieferungen ausgeführt, es sei denn gegen Vorauszahlung bzw. Nachnahmelieferung. In diesem Fall sind alle unsere Forderungen sofort fällig.

4. Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises bleibt die gelieferte Ware oder deren Erlös Eigentum des Lieferwerkes. Der Eigentumsvorbehalt bezieht sich nicht nur auf die Warenposten, die noch nicht bezahlt sind. Er bezieht sich als sogenannter Kontokorrentvorbehalt, in Höhe unserer Forderungen, auch auf die von uns gelieferten und noch vorhandenen Waren, die schon an uns bezahlt sind. Eine Pfändung dieser Ware durch Dritte muß der Besteller dem Lieferwerk unverzüglich bekannt geben. Falls die Vorbehaltsware bearbeitet oder verarbeitet oder mit anderer Ware vermischt wird, so überträgt der Käufer schon jetzt im Voraus das Eigentum an dem bearbeiteten oder neuen Erzeugnis auf uns und verwahrt dieses für uns. Der Käufer ist unter Berücksichtigung folgender Bestimmungen ermächtigt, die Ware im ordnungsgemäßen Geschäftsgang zu verkaufen und seine daraus entstehende Forderung einzuziehen. Diese Ermächtigung kann bei Zahlungsverzug oder eintretender Kreditunwürdigkeit widerrufen werden. Die aus dem Weiterverkauf an Dritte entstehenden Forderungen gelten in Höhe unserer Forderung aus der Geschäftsverbindung mit dem Käufer als sicherungshalber an uns abgetreten.

Gelder, die der Käufer schon bei Weiterverkauf der Vorbehaltsware in bar oder durch Einziehung seiner Forderung erhält, empfängt er als unser Eigentum, solange unser Eigentumsvorbehalt besteht. Der Käufer hat diese Gelder treuhänderisch für uns zu verwahren und unverzüglich an uns abzuführen.

Zurückgeforderte Ware wird mit dem Wert gutgeschrieben, zu dem das Lieferwerk diese Ware wieder veräußern oder verarbeiten kann. Kommt der Auftraggeber in Verzug oder stellt er die Zahlungen ein, so sind wir berechtigt, uns an Ort und Stelle im Betrieb des Käufers davon zu unterrichten, ob und in welchem Umfang von uns gelieferte Eigentumsvorbehaltsware vorhanden ist. Noch vorhandene Waren dürfen wir zurücknehmen, ohne daß es einer Zustimmung des Bestellers bedarf.

5. Abnahme und Mängelrügen

Die angelieferte Ware ist, wenn sie nicht mehr als unwesentliche Mängel aufweist, vom Besteller abzunehmen. Kisten und Pakete sind vor Übernahme zur Feststellung etwaiger Beschädigung und Beraubung zu prüfen. Beanstandungen müssen sofort bei dem Beförderer, also Bahn, Post, Spediteur usw. erhoben werden. Mängelrügen hinsichtlich Menge und Ausführung der Ware können nur berücksichtigt werden, wenn sie unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb 8 Tagen nach Empfang der Ware schriftlich bei uns eingehen. Wenn sich die Beanstandung als begründet erweist, wird von uns Ersatz geleistet, bei Gütemängeln jedoch nur, wenn die fehlerhaften Stücke zurückgegeben werden. Weitergehende Ansprüche wie Vergütung von Schäden, Erstattung von Arbeitslöhnen sind ausgeschlossen.

6. Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand für das Mahnverfahren ist für beide Teile Fürth/Bayern.

7. Informationen zur Online-Streitbeilegung

Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: http://ec.europa.eu/consumers/odr

Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist.

7.1

Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

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